摸鱼
mō yú
Fische anfassen – auf der Arbeit faulenzen und so tun, als wäre man produktiv. Auf dem Handy scrollen, auf Taobao surfen, beschäftigt aussehen.
Ursprung
Von der Redewendung 浑水摸鱼 (im trüben Wasser fischen). Wurde zum Standard-Bürovokabular, als die Arbeiter offene strategische Faulheit annahmen. "摸鱼学" (die Kunst des Faulenzens) hat eine eigene Subkultur.
Beispiele
I've been 摸鱼 all afternoon — nobody noticed.
今天摸了一天的鱼。(Habe den ganzen Tag gefaulenzt.)
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Verwandter Slang
内卷
nèi juǎn
Involution – exzessiver, oft sinnloser Wettbewerb, bei dem alle härter arbeiten, aber niemand mehr gewinnt.
打工人
dǎ gōng rén
Arbeitende Menschen / Lohnsklaven – ein selbstironischer Begriff, den Arbeiter verwenden, um sich selbst zu beschreiben.
996
jiǔ jiǔ liù
Arbeiten von 9 bis 21 Uhr, 6 Tage die Woche — beschreibt die zermürbende Arbeitskultur in chinesischen Technologieunternehmen.
卡点
kǎ diǎn
Im genau letztmöglichen Moment ankommen – präzise pünktlich sein, ohne jeglichen Spielraum.